Der Babecue Smoker
Archaisch anmutend und einer immer größeren Beliebtheit erfreut sich der Barbecue Smoker. Auch wegen seines Erscheinungsbilder - Lokomotive - genannt. In ihm erst einmal ein Feuer entfacht kann sich der Grill- und Barbecue-Fan seinem Hobby stundenlang widmen, nein er kann es zelebrieren. Da kann es schon vorkommen, dass eine Rinderbrust 8 bis 10 Stunden bis zur optimelen Kerntemperatur braucht. Könner dieser Szene bringen es auf 24 bis 36 Stunden ohne dass das Stück Fleisch austrocknet.
Die Funktionsweise
In der Feuerbox, wie der Name schon sagt, wird die Hitze erzeugt. Diese strömt durch den Kamineffekt über die Garkammer in die Räucherbox und den Kamin ins Freie. Den typischen BBQ-Geschmack erhält man wenn man als Brennmaterial Holz verwendet. Grillkohle kann den nicht geübten Grillmeister helfen eine konstante Temperatur zu halten oder ihn auch ein bis zwei Stunden Schlaf verschaffen.
Mit den Klappen die Temperatur regeln
Die Hitze im BBQ-Smoker lässt sich durch verschiedene Maßnahmen regulieren: So entscheidet bereits die Wahl des Holzes oder auch der Kohle (wenn es weniger rauchig schmecken soll), wie heiß das Feuer brennt. Ein großes Feuer erzeugt natürlich mehr Hitze, als ein kleines. Über die Lüftungsklappen an der Feuerbox und am Kamin kann reguliert werden, wie viel Hitze in die Garkammer strömt. Dasselbe gilt für die Intensität des Rauches, der im Smoker – der Name verrät es bereits – eine entscheidende Rolle spielt.
Der typische Rauchgeschmack
Um beim BBQ den typischen Rauchgeschmack zu erreichen, sollte man möglichst aromatische Hölzer verwenden. Besonders mild sind beispielsweise Fruchthölzer, etwas herzhafter dagegen ist Walnussholz. Möchte man eine größere Hitze, verwendet man beispielsweise Eichenholz. Um den Rauch zu intensivieren, schließt man sowohl die Lüftungsklappen als auch die Feuerbox. Aufgrund der geringen Luftzirkulation bleibt die Temperatur niedrig und es entsteht sehr viel Rauch.
Die Idealtemperatur für das so genannte Smoken liegt bei 90 bis 110 Grad Celsius. Je tiefer die Temperatur ist, desto länger kann das Grillgut geräuchert werden – Fisch und Fleisch eignen sich dazu besonders gut.
Soll das Grillgut dagegen nur einen dezenten Rauchgeschmack erhalten, bleiben der Deckel der Feuerbox und die Lüftungsklappen offen. Bei Verwendung hochwertiger Holzkohle hingegen entsteht fast gar kein Rauch und somit auch kein Rauchgeschmack. Sie wird deshalb vor allem bei sehr langen Kochzeiten verwendet – nur zu Beginn und am Schluss wird dann etwas Holz oder „Smoking Chips“ (aromatische Holzspäne) auf die Glut gegeben, um das Fleisch mit dem entstehenden Rauch zu „würzen“.
Qualität und Preis
Wie bei so vielem im Leben gilt auch hier - Qualität hat seinen Preis. Zwar gibt es in den verschiedensten Versandhäuser und Baumärkten Smoker ab 150 bis 300 Euro, diese sind aber in keinster weise empfehlenswert. Materialstärken von 0,5 bis 1 mm und Schraubverbindungen zwischen den Kammern lassen die Hitze hüberall hingleiten nur nicht auf das Gargut.
Die Mindestanforderung sollte sein: Materialstärke 5 mm und Schweißnähte zur Verbindung der einzelen Kammern. Die Größe bleibt jedem überlassen. Auch ohne Räucherturm erzielt man sehr gute Ergebnisse.
Preis: von rund 800 Euro beginnend und nach oben hin nahezu keine Grenze.