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Holzkohle und Verwandte


• Holzkohle

Holzkohle entzündet sich am schnellsten und produzieren am wenigsten Rauch. Sie hat aber auch die kürzerste Brenndauer.

• Holzkohlebriketts
Holzkohlebriketts erzeugen zwar beim Anzünden einen unangenehmen Geruch und Rauchen am Beginn auch viel mehr, halten aber dafür rund um ein Drittel länger. Mein Tipp: Weber Grillbriketts Premium. Sie zeichnen sich durch eine lange und gleichmässige Brenndauer aus.

• Kokoskohle
Kokoskohle wird aus der Schale der Kokosnüsse gewonnen. Sie hat die höchste Brennleistung. Sie brennt rund zwei bis drei Mal länger als Holzkohlebriketts. Sie erzeugt beim Verbrennen weniger Schadstoffe, ist raucharm, geschmacksneutral und erzeugt keine Geruchsbelästigung (auch für den Innenraum geeignet – Tartarenhut, Cobb-Griller).
Obwohl sie im Einkauf teurer als herkömmliche Holzkohle ist, ist sie unterm Strich sogar  um bis zu 30% billiger.

• ProfiGrill-ExpressKohle
Die ExpressKohle ist die neueste Inovation. Dabei wurde die Kokosnussschale zu einem Ring mit Schlitzen (Kaminwirkung) gepresst. Danach wurde sie mit einer leicht brennbaren Schicht überzogen. Mit dem Feuerzeug angezündet ist der Ring in einer Minute grillfertig. Im 57er Weber habe ich ca. 90 Minuten lang, mit zwei Ringe, rund 200°C erreicht. Für den Cobb benötigt man nur einen halben Ring.

Glut und Asche
Holzkohle-2abaSobald sich die Glut mit Asche überzieht, hat man rund eine Stunde Zeit zum Grillen mit heißer Glut. Wenn man länger grillen will, muss man Kohle nachfüllen. Am leichtesten geht das, indem man einfach frische Kohlen auf die Glut schüttet. Das Problem dabei ist, dass die neue Holzkohle erst nach 10 bis 15 Minuten durchglüt. Außerdem entsteht ein unangenehmer Rauch. Optimaler ist es wenn man die "neue" Kohle in einem Anzündkamin vorbereitet.

Temperaturkontrolle
Um die Temperatur des Grillers zu ermitteln eignen sich Thermometer. Die gibt es schon Funkgesteuert und sogafr mit zwei Temperaturfühler. Einen für die Grillertemperatur und einen für die Kerntemperatur des Garguts.
Sollte man keinen zur Hand haben kann man die Temperatur mit der Hand einzuschätzen. Dazu hält man die Hand ca. 10 cm über den Grillrost und beginnt im Sekundentakt zu zählen. Sobald es unangenehm ist die Hand entfernen. Die dazwischen verstrichene Zeit ergibt die ungefähre Temperatur des Grillers
• bei heißer Glut nach 2 bis 3 Sekunden – Temperatur ca. 230 bis 340°C
• bei mäßig heißer Glut nach 4 bis 5 Sekunden – Temperatur ca. 200°C
• bei mittlerer Glut nach 6 bis 8 Sekunden – Temperatur ca. 160 bis 175°C
• bei mäßig schwacher Glut nach 9 bis 10 Sekunden – Temperatur ca. 150°C
• bei schwacher Glut nach 11 bis 14 Sekunden – Temperatur ca. 110 bis 120°C
Sie sollten bei dieser Temperaturkontrolle nicht den „Helden“ spielen. Zum Einen verfälscht es das Temperaturergebnis zum Anderen könnten sie eventuell wegen der Verbrennungen nicht mehr weitergrillen.

Anordnung der Grillkohle
• direkten Grillen:
dabei verteilt man die Holzkohle gleichmäßig am Kohlenrost
• indirekten Grillen:
Dabei wird die Holzkohle entweder nur auf einer Hälfte des Kohlenrost gelegt, oder bei Verwendung von Grillkohlebehälter (Weber) links und rechts am Kohlenrost so das in der Mitte eine freie Zone bleibt
• 3-Zonen-Grillen:
Auf der einen Seite des Grills werden die Kohlen in zwei Schichten angehäuft. Die abgestrahlte Hitze ist stark genug zum Anbraten. Die restliche Holzkohle wird in einer Schicht in der Mitte des Grillers verteilt – eine mäßig heiße Zone zum Garen entsteht. Die restliche Fläche bleibt frei für das Grillgut, dass zu verbrennen droht oder zum warmhalten.

News

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